Oft werde ich gefragt, ob es in meinem
Leben ein Trauma gegeben hätte, weil ich diese extreme Lebensform
gewählt habe und nun schon seit vielen Jahren ohne Geld lebe.
Dann antworte ich, dass mein Trauma die Weltsituation sei: Täglich
verhungern tausende Menschen, und auf der anderen Seite gibt es
eine riesige Verschwendung. Lebensmittel werden ins Meer gekippt,
um Preise stabil zu halten, Milliardäre bauen sich Swimmingpools
in ihr Privatflugzeug, weil sie gar nicht mehr wissen, wohin mit
dem ganzen Geld.
Für mich ist diese Situation derart
absurd, dass ich bei diesem Prozess nicht mehr mitwirken möchte
und darum nach neuen Strukturen suche.
Forsche ich allerdings in meinem eigenen
Leben, entdecke ich, dass es doch so etwas wie ein Trauma gegeben
hat. Als zweijähriges Kind musste ich mit meiner Familie
zu Kriegsende meine Heimat verlassen und wurde in der neuen Heimat
plötzlich als Lumpenpack bezeichnet.
Ich habe niemals verstanden, warum Besitz
und Geld derart hoch gewertet wird, und so gibt es einen roten
Faden in meinem Leben. Ich möchte ein Gleichgewicht herstellen
zwischen Menschen, die wenig besitzen und denen die im Materiellem
schwimmen, ich möchte neue Werte schaffen und die Würde
des Menschen nicht vom Geld abhängig sein lassen.
Die positiven Auswirkungen führten
dazu, dass der Modellversuch in der
Presse als das „Wunder von Wörgl“ gepriesen
wurde. Das Interesse daran
stieg derart, ... weiterlesen
Das Wunder von Wörgl - Textarchiv:
Berliner Zeitung
28. März 2009 ... BERLIN. Das
Jahr 1932 geht zu Ende. Die ganze Welt
ist erschüttert von der bis dahin größten
Wirtschaftskrise... weiterlesen
Das Wunder von Wörgl - Freie
Universität Berlin
Es hat aus diesen Kreisen heraus
auch nicht an Versuchen gefehlt, das
Wunder von Wörgl nachträglich in einem etwas kleineren
Licht
erscheinen zu lassen. ... weiterlesen
Totontli - Das Wunder von Wörgl
(Freigeldexperiment)
13. Apr. 2009 ... Eine dieser Initiativen,
die auch heute noch für
zahlreiche Diskussionen sorgt, ist das sogenannte „Wunder
von Wörgl“
bzw. das ... weiterlesen
Das Wunder von Wörgl - Der Freitag
9. Juli 2009 ... Die österreichische
Presse nannte den Erfolg „Das
Wunder von Wörgl“. Wirtschaftswissenschaftler wie
John Maynard Keynes
and Irving Fisher ... weiterlesen
Kein Wunder in Wörgl - PROVOkant
Das Wunder von Wörgl, das kein
Wunder war, sondern nur die Folge eines
"verderblich" konstruierten Geldes, sprach sich
im Lande und auf dem
Kontinent herum. ... weiterlesen
Das Wunder von Wörgl - Freigeld,
Schwundgeld, Silvio Gesell - 7SG
Das Wunder von Wörgl entstand
mitten in der Weltwirtschaftskrise 1932
in einem kleinen österreichischen Ort -
nicht nur ein ökonomisches Wunder ... weiterlesen
Das Wunder von Wörgl - Wiener
Zeitung - von Reinhard Ebner
In den beginnenden 30er Jahren des
abgelaufenen Jahrhunderts schrieb
eine Tiroler Kleinstadt Wirtschaftsgeschichte ... weiterlesen
Unterguggenberger Institut - Presse-Echo:
"Das Wunder von Wörgl"
17. Juli 2009 ... Über "Das
Wunder von Wörgl" berichtet am 9. Juli
2009 die deutsche Zeitung "Der Freitag". Den Artikel
übers Wörgler
Freigeld, verfasst von ... weiterlesen
We Are Change Switzerland - Das Wunder
von Wörgl
1932: Mit einer lokalen Tauschwährung
startete die Tiroler Gemeinde
Wörgl in der Weltwirtschaftskrise ein Freigeld-Experiment,
das
weltweit Aufsehen erregt. ... weiterlesen
Buchempfehlungen
zum Thema
Silvio Gesell
Bd.11: Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch
Freiland und Freigeld 1920:
Im
Gasthaus eines kleinen Städtchens erscheint am späten Nachmittag
ein Reisender.
Er sagt, er sei müde und er möchte gerne
sofort ein Zimmer haben, um schlafen gehen zu können.
Dem Gastwirt gibt er eine Banknote von 100,-- Euro mit der Bitte,
sie aufzubewahren: am nächsten Morgen könne man ja dann abrechnen.
Der Wirt nimmt das Geld. Der Gast bekommt den Schlüssel
und geht aufs Zimmer. Kurz darauf klingelt das Telefon.
Der Klavierlehrer von gegenüber bittet um die Bezahlung seiner Rechnung
für die Unterrichtsstunden des Töchterchens.
Der Wirt schickt den Lehrling mit dem 100,-- Euro – Schein über
die Straße und dieser bringt das Wechselgeld zurück. Kaum hat
der Klavierlehrer den Geldschein in der Tasche, da läutet seine Hausglocke.
Es ist sein Schneider der ihm die neuen Hosen vorbeibringt und das vereinbarte
Geld möchte Leicht seufzend zahlt der Lehrer mit dem eben erhaltenen Geldschein,
zur großen Erleichterung des Schneiders, der auf dem Heimweg an
besagtem Gasthaus vorbeikommt.
Mit dem Geld in der Tasche kann er sich nun eine Stärkung erlauben.
Als der Kellner später abrechnet, gelangt der 100 Euro – Schein
wieder zurück zum Gastwirt, der ihn in die Kasse legt und dann schlafen
geht.
Am nächsten Morgen erscheint der Reisende und bittet um die Rechnung
und um die 100.—Euro.
„Sie bekommen den gleichen Schein
zurück“, sagt der Wirt.
Der Reisende steckt ihn ein und bezahlt die Rechnung
mit Geld, das er noch in seiner Börse hat. “Soviel Geld habe
ich gerade noch passend“.
Er verabschiedet sich, geht auf die Straße,
zieht den 100,-- Euro – Schein aus der Tasche und zerreißt
ihn.
Der Geldschein war gefälscht.....!!!!?????
Wie ist das möglich? Wie geht das???
Durch wen oder durch was wurden trotzdem alle
Bedürfnisse befriedet?
Vielleicht gegenseitiges Vertrauen???????? Oder
was meinen Sie? meint Ihr??????
Oder Möglicherweise ist es einfach so, dass wenn jeder tauscht
was er hat, kriegt jeder was er braucht. Das ist die einfachste Lösung.
Versucht es doch mal mit fragen!