|
Deine
Kinder (Kahil Gibran)
Deine Kinder sind nicht Deine Kinder. Sie
sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach
sich selbst. Sie kommen durch Dich, aber nicht von Dir, und obwohl
sie bei Dir sind, gehören sie Dir nicht.
Du kannst Ihnen Deine Liebe geben, aber
nicht Deine Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Du kannst
ihrem Körper ein Heim geben, aber nicht ihrer Seele, denn ihre
Seele wohnt im Haus von morgen, das Du nicht besuchen kannst, nicht
einmal in Deinen Träumen.Du kannst versuchen, ihnen gleich
zu sein, aber suche nicht, sie Dir gleich zu machen.

Denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt
nicht beim gestern. Du bist der Bogen, von welchem Deine Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden. Laß Deine Bogenrundung
in der Hand des Schützen Freude bedeuten.
Kahil Gibran
** ***
"Die
Sommermärchen-Bande ist zurück"

Berliner Zeitung vom 14.Juni
2010,
Seite 5, Berlin & die Welt, Bilder des Tages
**
***
Zwillinge
in der Gebärmutter unterhalten sich über das Leben...
"Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der
Geburt?"
"Ja,
das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen
und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark
genug sind für das, was uns erwartet."
"Blödsinn, das gibt
es doch gar nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein
Leben nach der Geburt?"
"Das weiss ich auch nicht
genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht
werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So ein Unsinn! Herumlaufen,
das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische
Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt.
Außerdem geht das Herumlaufen
gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz."
"Doch es geht ganz bestimmt.
Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
"Es ist noch nie einer
zurückgekommen von ***nach der Geburt*** Mit der Geburt ist
das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel."
"Auch wenn ich nicht so
genau weiss, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls
werden wir dann unsere Mutter sehen, und sie wird für uns sorgen."
"Mutter? Du glaubst an
eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier, überall
um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie
können wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter
habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sieauch nicht."
"Doch, manchmal, wenn
wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren,
wenn sie unsere Welt streichelt.................Überliefert
durch einen meiner geistigen Lehrer Heinz Faller (Herz-Jesu-Pater)
**
***
Olga Hoch -
Forschung und Vernetzung |
|
|